Verwechslungskomödie in drei Akten:
Schon seit Jahren beschwert sich Ehefrau Veronika über den heruntergekommenen Zustand des gemeinsamen Eigenheims. An der Küchenwand kleben noch die Fliesen aus den 70er-Jahren, im Bad leuchtet die hellgrüne Badewanne und die Wände im Wohnzimmer schmücken noch veraltete Tapeten. Ehemann Michael – mit zwei linken Händen gesegnet – verspricht schon seit Jahren, die überfällige Renovierung in Eigenleistung anzupacken. Doch nichts geschieht. Deshalb hat sich Veronika ohne Wissen der Familie bei der beliebten TV-Heimwerkersendung „Alles neu, macht der Mai!“ beworben.
Als Hauptgewinn winkt die kostenlose Generalrenovierung der Wohnung. Auch Opa Karl ist seiner altmodischen Einliegerwohnung überdrüssig. Er beauftragt – ebenfalls ohne Absprache mit der restlichen Familie – seinen Spezi Josef mit den erforderlichen Arbeiten. Doch damit noch nicht genug: Tochter Sabine schleppt ihre Freundin Katja, eine junge Architektin, an, um ihren Vater von der Notwendigkeit der Wohnungsaufhübschung zu überzeugen. Prompt rücken ersten Handwerker an, und fast zeitgleich trifft das Kamerateam des TV-Senders ein. Kurzum: der Lachschlager bietet für die elf Henaberger Hobbyspieler jede Menge Steilvorlagen für eine abendfüllende Gaudi, bei der die Zuschauer garantiert auf ihre Kosten kommen.